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Das Verhältnis zwischen Gesetz und Gnade
Gnade ist Gottes Liebe in Tätigkeit. Gott ist Liebe und auch Gesetz, demnach ist das Gesetz Liebe und die Liebe Gesetz.
Die Erfüllung des Gesetzes ist Gnade. Das Wort „Gnade" gilt dem Aspekt Gottes, der nicht durch bloße Abrechnung (Auge um Auge) wirkt, sondern durch die Vergrößerung des Guten, infolge größeren Gebens.
Wir betrachten uns nicht als Diener des Gesetzes, sondern als Empfänger der Gnade Gottes, als Kinder des Höchsten.
Die Ebene der Aktivität und Stärke im Leben liegt auf einer bestimmten Stufe der menschlichen Entwicklung im körperlich-materiellen Bereich. Auf dieser Stufe gewährt Gott dem Menschen in Seiner Gnade einen gewissen Grad der Verschonung vor den Auswirkungen seiner unwissenden Übertretung des göttlichen Gesetzes, sofern des Menschen Motive rein sind.
Durch die Gnade Gottes wird ein Krimineller immer noch von Gott geliebt und kann Vergebung und Resozialisierung erlangen durch eine Tätigkeit aus Liebe, die das Gesetz übersteigt.
Es ist schon wahr, dass „wie ihr sät, so werdet ihr ernten". Und doch ist Gottes Verlangen so groß, sich völlig durch Sie auszudrücken, dass Sie niemals die volle Ernte Ihrer Irrtümer einfahren werden. Sie werden immer mehr Gutes ernten, als Sie gesät haben. Das ist Gnade.
Es gibt kein vollkommen gradliniges Gesetz von Ursache und Wirkung. Die Gnade wirkt nicht im bloßen Abrechnen (Auge um Auge), sondern im Vermehren des Guten. Daher erhalten wir niemals die völlige Ernte unserer irrtümlichen Gedanken oder Handlungen. Wir ernten immer mehr Gutes, als wir positiv ausdrücken.

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