Unity Akademie für angewandtes Christentum e.V.

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Gebet der Vergebung
Von der Kreuzigung zur Auferstehung
Die letzten „sieben" Worte Jesu stellen einen Gebetsvorgang dar, der von Heilung und Auferstehung handelt. In diesen Vorgang müssen wir eintreten als ein Teil der Wiederherstellung des Bewusstseins, das nötig ist, um zum Christus-Bewusstsein zu erwachen.
1.
„Mich dürstet."
(Johannes 19,28)
Zu der Uhrzeit war es nicht ungewöhnlich, dass Jesus durstig war. Er gab der
Welt  aber  auch  eine  metaphysische Botschaft, dass der Anfang der Vergebung darin besteht, nach dem „lebendigen Wasser" des Geistes zu „dürsten". Das „lebendige Wasser" ist die bewusste Wahrnehmung des ständigen Einsseins mit der Liebe Gottes.
(Mich dürstet nach der Wahrnehmung meines Einsseins mit der Liebe Gottes.)
2. „Frau, siehe, dein Sohn ... siehe, deine Mutter,"
(Johannes 19,26-27)
Diese Worte stellen die Vereinigung des männlichen und weiblichen Aspekts des Bewusstseins dar, der verkörpert wird durch Bewusstsein und Unterbewusstsein oder Denken und Fühlen. Unser Denken und Fühlen muss vereint werden im Verlangen, zu vergeben und von Schmerz und Leid weiterzugehen zu Auferstehung, Heilung und Ganzheit.
(Dein Wille ist mein Wille.)
3. „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" (Matthäus 27,46)
Bibelgelehrte glauben, dass Jesus sich auf Psalm 22 bezieht, der mit einem Ausruf der Verzweiflung beginnt und mit dem Lob und Preis der Macht Gottes endet, der uns vom Elend befreit. George Lamsa übersetzt Jesu Ausruf: „Mein Gott, mein Gott, hierfür wurde ich aufgespart." Darunter steht die Fußnote „Dies war meine Bestimmung". Es ist unsere Bestimmung, unser Einssein mit der Liebe Gottes zu erkennen und in diesem Bewusstsein Vergebung zu üben oder die Wahrheit in jeden Irrtum zu bringen.
(Mein Gott, mein Gott, dies
ist meine Bestimmung.)

4. „Heute wirst du mit mir im Paradies sein."
(Lukas 23,43)
Jesus sagte den Verbrechern, die neben Ihm gekreuzigt waren, dass sie HEUTE ... JETZT bei Ihm sein würden, ungeachtet dessen, was sie in der Vergangenheit getan hätten. Sie brauchten nichts weiter zu tun, als in Zuversicht und Glauben zu bitten. Die Verbrecher sind alle Gedanken in uns, die das geistige Gesetz gebrochen haben und uns der vergebenden Liebe Christi beraubt haben. Diese Gedanken bringen wir JETZT zu Christus und bitten in Glauben und Zuversicht, dass sie ins Christus-Bewusstsein erhoben werden und ewiges Leben haben durch die verge­bende Liebe des Christus-Geistes.
(Ich glaube an die heilende, vergebende, er­
hebende Liebe des Christus in mir.)

5. „Vater, deinen Händen vertraue ich meinen Geist an."
(Lukas 23,46)
Dies ist die äußerste Hingabe des Selbstes an Gott. Ich aus meinem kleinen Selbst kann nichts tun, sondern nur der Vater (Gott, Christus) in uns kann
diese Vergebungs-, Heilungs- und Auf­erstehungsarbeit leisten.
(In deine Hän
de lege ich meinen Geist, meine Seele, mein Gemüt, meinen Körper, mein Nichtvergeben und so weiter.)
6.
„Vater, vergibt ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun."
(Lukas 23,34)
Menschen, die uns etwas angetan haben, wissen nicht, was sie tun; denn sie kennen ihr Einssein mit Gott, der Liebe ist, nicht. Wenn wir gegen jemanden etwas haben, wissen wir nicht, was wir tun, denn wir haben unser Einssein mit Gott, der Liebe ist, vergessen. Wir wollen nur alle Vergebung der heilenden, vergebenden, auferstehenden Liebe Gottes in uns anvertrauen.
(Vater, offenbare, was der Offenbarung bedarf, und heile, was der Heilung bedarf... heile mich in der Tiefe.)
7. „Es ist vollbracht."
(Johannes 19,30)
Ich bin nun befreit von allen nicht vergebenden Gedankenschwingungen. Die Vergebung ist vollkommen.
(Ich bin die Liebe Gottes. Es ist vollbracht.)
Gebet der Vergebung

1.
Ich dürste nach dem Bewusstsein meines Einsseins mit der Liebe Gottes.
2. Dein Wille ist mein Wille.
3.
Mein Gott, mein Gott, dies ist meine Bestimmung.
4. Ich glaube an die heilende, vergebende, auferstehende Liebe des Christus in mir.
5. In deine Hände lege ich meinen Geist, meine Seele, mein Gemüt, meinen Körper, mein Nichtvergeben und so weiter.
6. Vater, offenbare, was der Offenbarung bedarf, und heile, was der Heilung bedarf... heile mich in der Tiefe.
7. Es ist vollbracht.

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